Friday, March 17, 2006

Fallen aus Gottes Hand?

„Bei Gott wird ein Leben erfahrbar, dem Alter und Tod kein Ende setzen können.“ Die Worte der Pfarrerin klangen tröstlich. Sie brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Verstorbene nun in den guten Händen Gottes sei. Und dann sagte sie in ihrer Abdankungspredigt: „Was auch geschehen mag – Gott weicht nicht von unserer Seite. Seine Gegenwart bleibt.“ Ich fühlte mich erinnert an die Zeilen im Herbstgedicht von Rainer Maria Rilke:

„Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in
allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in
seinen
Händen hält.“
Wir hangen der Vorstellung an, dass wir nicht tiefer fallen können als in die Hand Gottes – und dass wir dort auf sein Erbarmen treffen, das so liebevoll und gütig ist, dass Gott nicht anders kann, als uns bei sich zu bergen und uns ewige Ruhe zu schenken.

Was wir uns wünschen… Aber ist es wirklich so? Oder haben wir einfach angewöhnt, so von Gott zu denken, weil es uns beruhigt? Wir möchten fest mit seinem Erbarmen rechnen können, mit dem er alles Unvollkommene, Halbheiten und Schwächen, das Verkorkste und Kaputte zudeckt. Wenn Gott Liebe ist, dann wird er doch nicht…

Das Grossartige an Christus ist, dass er den Akzent ganz aufs Leben gesetzt hat. Er ist als Sohn Gottes in die Welt gekommen, um uns zu retten. „Wer sich an ihn hält, hat das ewige Leben“, schreibt der Evangelist Johannes. „Ich bin nicht als Richter in die Welt gekommen, sondern als Retter“, sagte Jesus Christus, als er sein Wirken in der Öffentlichkeit beendete. „Was mein Vater mir aufgetragen hat, bringt euch ewiges Leben; das weiss ich.“

Die Kehrseite des Angebots: Doch das ist noch nicht die ganze Wahrheit. Genau zwischen diesen wunderbaren, verheissungsvollen Worten findet sich der Satz von Jesus: „Wer mich ablehnt und nicht annimmt, was ich sage, hat seinen Richter schon gefunden: Die Worte, die ich gesprochen habe, werden ihn am letzten Tag verurteilen“ (Johannes 12,48).

Das ist eindeutig. In der Bibel findet sich eine doppelte Perspektive: für das Leben mit Gott und für den Weg ohne Gott, der in den zeitlichen und ewigen Tod führt. Diese doppelte Perspektive wird von Jesus Christus endgültig formuliert und liegt uns vor als Herausforderung, der wir nicht ausweichen können: Entweder nehmen wir an, was er sagt – das bringt ein Leben in der Nähe Gottes, welches nie mehr aufhört – oder wir lehnen es ab, verweigern uns seinen Worten.

Deutliche Worte in der Bibel. Wer dies tut, gehört nicht zum Haus Gottes und findet sich auch nicht unter seinem Dach wieder, wenn es stürmt. Es gibt einen Gott-losen Weg durchs Leben, und wer ihn geht, muss sich nicht wundern, wenn am Ende keine Türe in den Himmel aufgeht, sondern jene in die ewige Einsamkeit und Kälte, welche die Bibel Hölle nennt.

Die Bücher der Bibel, die von den letzten Dingen reden, verschweigen diese furchtbare Realität nicht; in einigen finden sich die Warnungen davor sogar noch in den letzten Zeilen. „Alle, die die Lüge lieben und entsprechend handeln“, werden nicht in der neuen Stadt Gottes leben, sagt etwa die Offenbarung (22,15).
Unendlich anpassungsfähiger Gott? Gott ist nicht einer, der von unserer Seite weichen will. Das ist nicht seine Natur; das widerstrebt seinem liebevollen Herzen. Aber wenn wir uns losreissen, um selbst unser Leben zu bestimmen, kann es sein, dass wir uns tatsächlich entfernen – und er uns ziehen lässt, für immer.

Unsere Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass Menschen auf ihrem individuellen Recht bestehen, das Leben zu gestalten und selbst zu entscheiden. In eigentümlichem Kontrast dazu gehen wir davon aus, dass Gottes Hand uns gleichwohl hält und er in unserer Nähe bleibt. Als könnten wir tun, was wir wollen – und Gott wäre immer da.

Es geht um das ewige Leben. Wenn Sie dieser Vorstellung anhangen – und sich doch fragen, ob die Rechnung am Ende aufgeht, dann nehmen Sie die Bibel zur Hand. Lesen Sie die ersten Kapitel des Johannesevangeliums. Sie umkreisen die zentralen Sätze (3,16-18):


„So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle,
die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn
Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern
dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, der wird nicht
gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht
an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“

Ihr Leben entscheidet sich daran, ob Sie diesen Worten Glauben schenken und danach handeln.

Autor: Peter Schmid
Quelle: Jesus.ch



Thursday, February 16, 2006

Der "Finggä-Frigg"

Ein bisschen Spass muss sein, vor allem wenn meine Freundin und ich zusammen unterwegs sind. Wie schon erzählt, haben wir es wirklich sehr lustig gehabt. Ein Erlebnis wird uns aber sicherlich in ganz besonderer Erinnerung bleiben, und das kam so:

Die meisten Besucher haben den Wellnessbereich des Hotels textilfrei genutzt, will heissen sie waren pudelnackig. Zwangsläufig kam man also nicht umhin, das eine oder andere Exemplar zu bewundern.

Wir haben uns immer bemüht, gleich zur Öffnungszeit dort zu sein. So kamen wir mehrmals in den Genuss, die ganze Anlage für uns alleine zu haben. Ganz besonders angetan, hatte es uns die Soledampf-Kabine. Dort sitzt man auf gekachelten Bänken, atmet Soledampf dabei ein und beobachtet dazu das Farbenspiel an der Decke. Es braucht nicht erwähnt zu werden, dass man (und auch Frau) sich dabei auf sein eigenes Handtuch setzt.

Gerade hatten wir wieder einen Durchgang hinter uns, und sassen entspannt bei einem heissen Fussbad, als ein anderer Hotelgast die Anlage betrat. Schnell entledigte er sich des eh schon knappen Badetuchs, und der hoteleigenen Pantöffelchen, und verschwand wie Gott ihn schuff in der Soledampf-Kabine. Nackten Arsches setzte sich der Typ auf "unsere" gekachelte Bank, und fand das auch noch ok. Wir waren empört! Und beschlossen Vergeltung!

Meine erste Idee war, sein Handtuch zu verstecken. Leise kichernd malten wir uns aus, wie er durch die Anlage tappert und sein Tüchlein sucht. Wir fanden die Vorstellung so lustig, dass sich die ganze Situation plötzlich verselbstständigte. Wie zwei kleine Verbrecher schlichen wir an der Garderobe vorbei, und im Bruchteil einer Sekunde schnappte sich meine Freundin einen der Schlappen, wickelte ihn in ihr Handtuch und stopfte das ganze Paket in die Tonne mit der Schmutzwäsche.

Prustend und kichernd wie zwei Teenager sind wir daraufhin in die Garderobe gerannt. Vor allem mir fiel es schwer, zur gewohnten Contenance zurück zu finden. Wir hielten uns die Bäuche vor lachen.

Das ende der Geschichte war dann, dass wir ziemlich peinlich berührt und voll des schlechten Gewissens beim Abendessen gesessen sind. Zum Glück haben wir den "Finggä-Frigg", oder auch "Schlarpä-Schaag" nicht nochmal wieder gesehen. Trotzdem haben wir uns ausgemalt, wie es wäre, wenn diese Wellnessanlage videoüberwacht wäre...

Wehe wenn sie losgelassen, kann man da nur sagen. Lieber "Finggä-Frigg", falls du diese Zeilen jemals lesen solltest, bitte verzeih uns diesen kleinen Streich, es war wirklich nicht böse gemeint...

Wednesday, February 15, 2006

Wieder da

Schön war’s, und erholsam. Am Donnerstag ging's los. Eine meiner besten und liebsten Freundinnen hat mich begleitet, und wir haben uns schon Wochen davor kaum mehr gedulden können.

Das Hotel Alpenrose ist gemütlich und sehr weitläufig, das Essen dort ein Traum. Der Wellnessbereich ist übersichtlich und effizient, wir haben uns jedenfalls heftigst verwöhnen lassen. Natürlich hat es auch an einer entspannenden Massage und einigen Sprudelbädern im Whirlpool nicht gefehlt.

Da die ersten zwei Tage ein Schneesturm getobt hat, konnten wir nicht nach draussen. Wir haben es uns aber im Hotel gutgehen lassen, haben die neusten Klatschzeitschriften gelesen, viel Rummy gespielt und vor allem herzlich und viel gelacht.

Die Tage haben mir gut getan. Ich hatte den Kopf frei, für eigene Gedanken. In meinen Träumen habe ich Hinweise darauf erhalten, was in der nächsten Zeit wichtig für mich werden wird.

Tuesday, February 07, 2006

Wellness

Diese Woche geht’s nun endlich los, mein lang ersehnter Wellness-Urlaub rückt in greifbare Nähe. Ich habe mich so lange drauf gefreut, und jetzt ist es wirklich so weit. Gerade habe ich noch einen Massagetermin bestätigt bekommen, und innerlich teile ich mich gerade zwischen hier und dort.

Einerseits ist da die grosse Freude, die Hoffnung, wirkliche Erholung und Kraft zu tanken, in der Stille Entscheidungen treffen und wichtige Gedanken endlich zu Ende bringen zu können. Anderseits die stille Angst vor dem "und was wenn nicht?"

Ich brauche diese Auszeit, um körperlich Kraft zu schöpfen, aber auch um meiner Seele wohl zu tun. Ruhe und Stille, um abseits vom Alltag mit Gott zu reden, Fragen über Zukünftiges zu klären und neue Optionen freizulegen.

Nun geht es also wirklich los...

Thursday, January 26, 2006

"Grounding"

Gestern war ich mal wieder im Kino, und habe mir den Film "Grounding" angeschaut. Nicht ganz einfach, sich ein Stück traurige schweizer Zeitgeschichte auf Leinwand anzusehen. So bleibt die Frage offen, Schweiz wo gehst du hin?

"O Land, Land, Land, höre das Wort des Herrn." (Jeremia 22,29).

Und plötzlich schweifen meine Gedanken ab in eine Zeit wo unsere wackeren "Streitgenossen" gekämpft haben, für Freiheit und Gerechtigkeit. Wo der König nach erfolgreich geschlagener Schlacht die Seite mit dem Kreuz aus seiner Bibel gerissen, und sie uns auf die rote Fahne gepappt hat. Was würde der König wohl heute pappen? Ein 100er-Nötli? Eine Lufthansa-Aktie? Einen Kreditvertrag? Wo gehen wir hin? Haben sich unsere Vorfahren noch erfolgreich von Unterdrückung und Knechtschaft befreit, so haben wir diesbezüglich einiges an Rückschritten durchlebt. Die "Herren" heissen heute nur anders. Mammon, Versicherung, Humanismus, Lust und Macht. Der Effekt der Folgen ist derselbe.

Zum Schluss ein Zitat aus dem Film. Herr Corti eröffnete eine Verwaltungsratssitzung mit den Worten: "Zuerst die guten Nachrichten, das geht am schnellsten: KEINE!"

Monday, January 23, 2006

It‘s Time for the Glory!

2006. What about 2006? Ah, saith the Lord, theres never been a year like. It is the year of the Glory manifestations of My glory that have never been seen by human eyes before on this planet. And they will begin now. And have been growing, and growing and growing. But 2006. What about 2006? It is the year of total fulfillment. All of the seeds will come to pass in your life. Oh, it is a year of outstanding manifestations and all people at one time or another will see it. There‘ll be times when the Glory cloud falls, and completely fills a church. And it‘ll boil out the doors of the church and go all over the neighborhood and people will be standing out in the street and they can‘t see one another.
And it will glisten and it will be so glorious and people can feel sickness and disease running off of their bodies and it will, and then when it begins to lift, then when it begins to lift it will lift even off of some churches. But there will be churches that it will just remain on. And those churches, full of love, and those churches that know the Name, and those churches that know My Spirit, and those churches that stay in the Word, and those churches that have preached the Glory, the Glory will stay and other people will come out of those places and out of those stores and out of some unbelieving churches and run over
there to stay in the Glory, run over there to stay in the glory.

Ah, but these are times of exceeding, marvelous, special spiritual manifestations. It is a time when the sower, the harvester are walking side by side. You sow it and watch it reap. So be very cautious. Take heed to these words because what you have done in the past casually, paying little or no respect or attention, and there‘ll come a time when you‘ll do that and it will flare right back up into your face. If you don‘t repent quick you‘ll just 2 slip on out and go on to heaven, which ain‘t all that bad to be. But it‘s not quite the
perfect will of God. He would much rather you stay and snatch those out of the judgment into the Glory. Because there‘s going to be a lot of Christians that don‘t know how to act around this and you‘re going to be the ones to tell them. And you‘re going to be the ones to share with them. And some of them you‘re going to be the ones that God uses to supernaturally feed them when disasters come. Only it‘s not going to be like it was in the past. In a lot of cases you‘re not even going to need the trucks and the airplanes. In a lot of cases you‘re just going to take one little meal and divide it, and divide it, and divide it,
and divide it. You watch and see if it isn‘t that way,? saith the Lord of the Harvest.

It‘s time for the glory, but there are going to be preachers, bless their hearts, that will fight and come against it. Some of them will fall in the floor in their pulpits and people will have to carry them away. Some of them standing up preaching against manifestations of the Holy Ghost and they will just suddenly become babblers. Totally scrambledbrained and have to be led away in disgrace. In the Glory there is no time to be casual and flitterous about the manifestations of the Spirit. Ah, but those that respect the Father and
His son, Yeshua. It is a time that we‘ve all been praying for. So rejoice and again rejoice and enjoy it, saith the Father, because I do all things for you to enjoy.

So have fun in the glory and heal the sick and raise the dead and go with Me and see if you can stay up with Me, saith the Lord.

Prophecy delivered by Kenneth Copeland
November 19, 2005
Washington, D.C. Victory Campaign

Friday, January 20, 2006

Wenn Lilien und Technik zusammenprallen

Ich bloge, du blogst, er blogt, wir blogen...

Und wieder mal bin ich mir sicher, die Welt, sie ist ein Dorf. Da wuselt man als Neubloger so durch verschiedene Blogs von Bekannten, linkt sich mal da und mal da ein, und trifft plötzlich auf alte Bekannte, die man hier, und in dieser Form so ganz und gar nicht erwartet hätte. Wie heisst das alte Sprichwort? Ach ja, man trifft sich immer zwei mal. Überraschung...

Gott ist auch im Internet (und ja, das Internet hat auch Sonntags geöffnet...), doch manchmal frage ich mich ernsthaft, wie ich mein Leben ohne diese Plattform auf die Reihe bekommen habe. Meine neue Wohnzimmereinrichtung habe ich von ebay, meinen zukünftigen Gatten werde ich mir in einer Singlebörse suchen (oder auch auf ebay ersteigern, je nachdem), meine Schule für ein Weiterbildungsseminar habe ich bei Google gefunden, und dort angemeldet habe ich mich natürlich online. Meine Bücher und CD’s bestelle ich selbstverständlich mit einigen wenigen Klicks, genauso mache ich das mit Klamotten, Unterwäsche und sogar Kaffee! Meine weiter entfernten Schützlinge beseelsorge ich per ICQ, und meine Kohle verschiebe ich via Onlinebanking. So ist meine Welt eigentlich ziemlich gross, und trotzdem nur kästchenklein geworden...

Ach ja, ab und zu, und immer öfter, gehe ich auch mal vor die Tür, setze einen Fuss vor den anderen, und treffe richtige Menschen mit richtigen Leben...

Meine Handschrift - so ein Verräter...


Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Pascale gibt sich sehr beherrscht bzw. diszipliniert und besitzt einen ausgeprägten Ordnungssinn.

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll. Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig. Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Pascale ist ein Lebenskünstler: ideenreich, produktiv und kreativ überwindet sie Probleme. Manchmal wirkt ihre Art, mit der Umwelt umzugehen, etwas theatralisch.

Pascale ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen. Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß, der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat.

Pascale ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht. Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Sie ist ein sehr humorvoller Mensch, bemüht sich, mit diesem Humor niemanden zu verletzen.

Diese Deutung wurde auf den Seiten von http://www.graphologies.de/ erstellt.
Gesehen bei: Jessi